| Bauernregeln - Juni |
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| Thursday, 20 March 2008 | |
88. Medardus ist ein nasser, hält so schlecht das Wasser. 8. Regnet's am Medardustag, regnet's noch 40 Tag danach. 8. Sankt Medard keinen Regen trag, es regnet sonst wohl 40 Tag. 8. Wie's Wetter auf Medardi fällt, meist bis Monatsende hält. 8. Wie's wittert auf Medardustag, so bleibt's sechs Wochen dann danach. 1010. Hat Margarete keinen Sonnenschein, kommt das Heu nie trocken rein. 10. Margarete - die Regenfrau. 1111. Barnabas macht Bäume und Dächer nass. 11. Barnabas macht, wenn er günstig ist, wieder gut, was verdorben ist. 11. Regen an Sankt Barnabas, währet 40 Tage ohne Unterlass. 11. Regnet es an Barnabas, schwimmen die Trauben bis ins Fass. 11. Sankt Barnabas schneidet das Gras. 11. Wenn Barnabas bringt Regen, so gibt es auch viel Traubensegen. 1212. Ist's am Fortunatstag klar, so verheißt's ein gutes Jahr. 1313. Antoni, vergiss den Lein nie! 13. Hat Antonius starken Regen, geht 's mit der Gerste wohl daneben. 13. Wenn an Sankt Anton gut Wetter lacht, Sankt Peter (29.) viel in Wasser macht. 1515. Der Wind dreht sich um Sankt Veit, da legt sich's Laub auf die andere Seit'. 15. Hat Sankt Veit starken Regen, bringt er unermesslichen Segen. 15. Heiliger Veit, regne nicht, dass es uns nicht an Gerst' gebricht. 15. Ist zu Sankt Vitus der Himmel klar, gibt es ein fruchtbares Jahr. 15. Nach Sankt Vitus ändert sich die Zeit, alles geht auf die andere Seit'. 15. Regnet's an Veit, Gerste nicht leid't. 15. Um Sankt Veit, da ändert sich die Zeit, und alles kehrt sich auf die andere Seit'. 15. Wer dem Veit nicht traut, kriegt auch kein Kraut. 1616. Wer auf Benno baut, kriegt auch viel Kraut. 1919. Wenn's regnet an Sankt Gervasius, es vierzehn Tage regnen muss. 2424. An Sankt Johanni Abend, leg die Zwiebel in ihr kühles Beet. 24. Der Kuckuck kündet gar teure Zeit, wenn er nach Johanni schreit. 24. Glüh'n Johanniswürmchen helle, schöner Juni ist zur Stelle. 24. Johanni trocken und warm, macht den Bauern nicht arm. 24. Johannis tut dem Winter wieder die Türe auf. 24. Johannisnacht Vor Johanni bitt um Regen, hernach kommt er ungelegen. 24. Regen am Johannistag, nasse Ernt' man erwarten mag. 24. Regnet's am Johannistag, regnet es noch vierzehn Tag. 24. Regnet's auf Johannistag, missraten die Nüsse und geraten die Huren. 24. Sankt Johannis Regengüsse, verderben uns die besten Nüsse. 24. Vor dem Johannistag, keine Gerste man loben mag. 24. Wenn die Johanniswürmer glänzen, darfst du richten deine Sensen. 24. Wie's Wetter am Johanni war, so bleibt's wohl 40 Tage gar. 2727. Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag. 27. Ist der Siebenschläfer nass, regnet's ohne Unterlass. 27. Regnet's am Siebenschläfertag, es sieben Wochen regnen mag. 27. Wie's Wetter am Siebenschläfertag, so bleibt es sieben Wochen danach. 2929. Peter Paul Purzel bricht dem Korn die Wurzel. 29. Peter und Paul hat Wasser im Maul. 29. Peter und Paul hell und klar, gibt's ein gutes Jahr. 29. Peter und Paul scheißen einander aufs Maul. 29. Petrus schwimmt im Schiff daher oder dahin. 29. Regnet es an Peter und Paul, wird des Winzers Ernte faul. 29. Sankt Peter und Paul klar, bringt ein gutes Jahr. 29. Schön zu Sankt Paul, füllt Tasche und Maul. 29. Um Peter und Paul wird dem Korn schon mal die Wurzel faul. 29. Wenn es am Peterstag regnet, so regnet es im ganzen Schnitt. Auf den Juni kommt es an, wenn die Ernte soll bestah'n. Bleibt der Juni kühl, wird's dem Bauern schwül. Brachmonat kalt und nass leert Scheuer, Küch' und Fass. Der Abend rot, der Morgen grau, bringt das schönste Tagesblau. Der Juni ist nicht so unschuldig, wie er sich ansieht. Durch Juniwind aus Norden, ist noch nichts verdorben worden. Ein Nachtfrost kommt im Junius, macht ohne Ausnahm' viel Verdruss. Fällt Juniregen in den Roggen, so bleibt der Weizen auch nicht trocken. Gibt's im Juni Donnerwetter, wird auch das Getreide fetter. Im Juni bleibt man gerne steh'n, um nach dem Regen auszusehen. Im Juni des Nordwinds Horn noch nichts verderben am Korn. Im Juni ein Gewitterschauer, macht das Herz gar froh dem Bauer. Im Juni kühl und trocken, dann gibt's was in die Milch zu brocken. Im Juni viel Donner, bringt einen trüben Sommer. Im Juni, Bauer, bete, dass der Hagel nicht alles zertrete! Ist der Juni warm und nass, gibt's viel Korn und noch mehr Gras. Ist der Juni warm und nass, gibt's viel Frucht und grünes Gras. Juni kalt und nass, lässt leere Scheuer und Fass. Juni trocken mehr als nass, füllt mit gutem Wein das Fass. Juni, feucht und warm, macht den Bauern nicht arm. Junisonne und Juniregen bringen das ganze Jahr viel Segen. Junos Regen wird Sommers Ernte beleben. Kälte im Juni verdirbt, was Nässe im Mai erwirbt. Kalter Juniregen bringt Wein und Honig keinen Segen. Menschensinn und Juniwind, ändert sich geschwind. Nordwind, der im Juni weht, nicht im besten Ruf steht. Kommt er an mit kaltem Guss, bald Gewitter folgen muss. Reif in der Juninacht, dem Bauern Beschwerde macht. So heiß es im Juni, so kalt im Dezember. So nass oder trocken im Juni, so nass oder trocken im Dezember. Soll Feld und Garten wohl gedeihen, dann braucht's im Juni Sonnenschein. Soll gedeihen Korn und Wein, muss im Juni Regen sein. Soll gedeihen Korn und Wein, muss im Juni warm es sein. Stellt der Juni mild sich ein, wird's auch der September sein. Viel Gewitter zu Sommer Beginn rafft die prächtige Ernte dahin. Viermal Juniregen bringt zwölffachen Segen. Was im Juni nicht wächst, gehört in den Ofen. Wenn im Juni die Sonne verzagt, dem Juli der Weizen versagt. Wenn im Juni Nordwind weht, das Korn zur Ernte trefflich steht. Wenn kalt und nass der Juni war, verdirbt er meist das ganze Jahr. Wenn Nordwind weht im Junius, gar bald Gewitter folgen muss. Wenn´s im Juni viel regnet, ist der Graswuchs gesegnet. Wer jung im Juni wie ein Rabe schreit, wird alt nicht wie eine Nachtigall singen. Wettert der Juni mit großem Zorn, bringt er dafür reicheres Korn. Wie der Juni soll sein? Warm mit Regen und Sonnenschein. Wie die Junihitze sich stellt, stellt sich auch die Dezemberkält'.
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| Last Updated ( Saturday, 05 July 2008 ) |
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