| Bauernregeln - Mai |
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| Thursday, 20 March 2008 | |
11. Am ersten Mai fährt man den Ochsen ins Heu. 1. Am ersten Mai soll sich eine Krähe im Roggen verstecken. 1. An Jacobi heiß und trocken, kann der Bauersmann frohlocken. 1. Auf Philippi und Jakob folgt ein großer Erntesegen. 1. Fällt Reif am 1. Mai, bringt er im Feld viel Segen herbei. 1. Ist die Hexennacht voll Regen, wird's ein Jahr mit reichlich Segen. 1. Regnet's am 1. Maientag, viel Früche man erwarten mag. 1. Windet's am ersten Mai, dann das ganze Jahr. 44. Der Florian, der Florian, noch einen Schneehut tragen kann. 4. Sankt Florian, Sankt Florian, verschon' mein Haus, zünd andere an. 77. Wenn sich naht Sankt Stanislaus, rollen die Kartoffeln raus. 7. Wenn Tränen weint der Stanislaus, werden blanke Heller draus. 88. Wie Christus in den Himmel fährt, zehn Sonntag so das Wetter währt. 1111. Der heilige Mamerz hat von Eis ein Herz. 11. Mamertus und Pankratius und hinterher Servatius sind gar gestrenge Herrn. 1212. Pankratius hält den Nacken steif, sein Harnisch klirrt vor Frost und Reif. 12. Pankratius und Servatius bringen Kält'oft und auch Verdruß. 12. Pankraz und Urban (25. Mai) ohne Regen, bringen großen Erntesegen. 1313. Servatius Mund der Ostwind ist, hat manch Blümlein totgeküßt. 13. Servaz und Sophie muß vorüber sein, will der Bauer vor Nachtfrost sicher sein. 13. Vor Servati kein Sommer, nach Servati kein Frost. 1414. Vor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost. 14. Wer seine Schafe schert vor Bonfaz, dem ist die Woll' lieber als das Schaf. 1515. Die kalt' Sophie, die bringt zum Schluss, ganz gern noch einen Regenguss. 15. Kalte Sophie sät Lein, zu gutem Gedeihn. 15. Oft hat Sophie Frost gebracht und manche Pflanze tot gemacht. 1616. Der Nepomuk uns das Wasser macht, dass uns ein gutes Frühjahr lacht. 16. Heiliger Johann Nepomuk, treib uns die Wassergüss zurück. 2121. Ist Dreifaltigkeit klar und hell, wächst der Hafer schnell. 21. Wie zu Dreifaltigkeit das Wetter fällt, es bis zum Monatsende anhält. 2424. Lein, gesät an Esthern, wächst am allerbesten. 24. Magdalena weint um ihren Herrn, d'rum regnet's an ihrem Tage gern. 2525. Die Witterung an Sankt Urban zeigt des Herbstes Wetter an. 25. Sankt Urban hell und rein, segnet die Fässer ein. 25. Scheint die Sonne am Urbanitag, wächst guter Wein nach alter Sag'. 25. Wie es sich um Sankt Urban verhält, so ist's noch 20 Tage bestellt. 25. Wie's Wetter am Sankt Urbanstag, so der Herbst wohl werden mag. 29. Wie viel Tage vor Fronleichnam Regen, soviel Tage hinterher. 3030. Sankt Wigand, dieser böse Tag, zuletzt noch Nachtfrost bringen mag. 30. Sankt Wigand, dieser böse Mann, oft noch Fröste bringen kann. 3131. Auf Petronellentag Regen, wird sich der Hafer legen. 31. Ist es klar an Petronell, messt den Flachs ihr mit der Ell. 31. Wer erst Hafer sät an Petronell, dem wächst er gerne, gut und schnell. Abendtau im Mai gibt das rechte Heu. Abendtau und kühl im Mai, bringt viel Wein und bringt viel Heu. Auf nassen Mai folgt ein trockener Juni. Aus nassem Mai kommt trockener Juni herbei. Blüht im Mai die Eiche vor der Esche, gibt's noch eine große Wäsche. Blumenkohl im Mai gibt Köpfe wie ein Ei. Das Jahr fruchtbar sei, wenn's viel donnert im Mai. Der Frost, der kommt im Maien, ist schädlich dem Hopfen und Wein, den Bäumen, dem Korn und dem Lein. Der Mai bringt Blumen dem Gesichte, aber dem Magen keine Früchte. Der Mai in der Mitte hat für den Winter immer noch Hütte. Der Mai kommt gezogen, wie der November verflogen. Der Mai, zum Wonnemonat erkoren, hat den Reif noch hinter den Ohren. Der Maikäfer Menge bedeutet der Schnitter Gedränge. Der Maikäfer Menge bringt den Schnitter in die Enge. Die erste Liebe und der Mai, gehen selten ohne Frost vorbei. Die Pfingsten nass - wünsch' dir was. Donner im Mai führt gute Winde herbei. Donnert es im Mai recht viel, hat der Bauer ein gutes Spiel. Ein Bienenschwarm im Mai ist wert ein Fuder Heu. Ein heißer Mai ist des Todes Kanzlei. Ein Jahr unfruchtbar sei, wenn es viel donnert im Mai; blühen aber die Eichen Ende Mai, es ein gutes Schmalzjahr sei. Ein kalter Mai tötet das Ungeziefer und verspricht eine gute Ernte. Ein kühler Mai wird hochgeacht', hat stets ein gutes Jahr gebracht. Ein nasser Mai schafft Milch herbei. Ein reiches Dorf ich Bayerland muss seinen Maibaum haben, den jed' Gewerb' und jeder Stand mit ihrer Kunst begraben. Erst Mitte Mai ist der Winter vorbei. Fröste im Mai schädlich sind, gut hungern sind die Wind'. Gewitter Anfang Mai, dann ist der April vorbei. Gewitter im Mai, April vorbei. Grünen die Eichen vor dem Mai, zeigt's, dass der Sommer fruchtbar sei. Helle Pfingsten - dürre Weihnacht. Im Mai Donnerschläge bringt Dürre zuwege. Im Mai ein warmer Regen bedeutet Früchtesegen. Im Mai viel Wind begehrt des Bauern Gesind'. Im Mai zartes und duftiges Gras, gibt gute Milch ohn' Unterlass. Ist der Mai kühl und nass, füllt's dem Bauern Scheun' und Fass. Ist der Mai recht heiß und trocken, kriegt der Bauer kleine Brocken. Ist er aber feucht und kühl, gibt es Frücht' und Futter viel. Ist's im Mai recht kalt und nass, haben die Maikäfer wenig Spaß. Ist's im Maien feucht und nass, füllt der Bauer Scheun und Fass. Je mehr die Maikäfer verzehren, je mehr wird die Ernte bescheren. Kommt der Mai mit Schall, bringt er Kuckuck und Nachtigall. Kühler Mai - ist 'ne alte Regel - beschert viel Arbeit für Kelter und Flegel. Mai kühl und nass, füllt Scheune und Fass. Mai mäßig feucht und kühl setzt dem Juni ein warmes Ziel. Mai ohne Regen, fehlt's allerwegen. Mai, kühl und nass, füllt Scheuer und Fass. Maienfröste - unnütze Gäste. Maientau macht grüne Au. Maifrösche im Mai schädlich sind, gut hingegen sind die Wind'. Maikäfer, die im April schwirren, müssen im Mai erfrieren. Maikäferjahr - gutes Jahr. Maikäferjahr ein gutes Jahr. Mailuft bringt die Toten aus der Gruft. Mairegen auf die Saaten, dann regnet es Dukaten. Mairegen auf Saaten ist wie Dukaten. Mairegen bringt Segen, da wächst jedes Kind, da wachsen die Blätter und Blumen geschwind. Mairegen, mild und warm, tut den Früchten keinen Harm. Mitte Mai ist der Winter vorbei. Nass zuvor und auch im Mai, füllt die Speicher und macht viel Heu. Nasse Pfingsten, fette Weihnachten. Nasser Mai bringt trockenen Juni herbei. Nordwind im Mai bringt Trockenheit herbei. Pfingsten, wenn die Gans auf dem Eise geht! Pfingstregen gibt Weihsegen. Regen im Mai bringt fürs ganze Jahr Brot und Heu. Regen zu Christi Himmelfahrt, macht dem Bauern die Erde hart. Regnet es am Himmelfahrtstag, der Weinbauer klagen mag. Reife Erdbeeren um Pfingsten bringen ein gutes Weinjahr. Schneit's im Mai, ist der April vorbei. Sind die Maikäfer angesagt, wird ein Schoppen mehr gewagt. Sind die Maikäfer und Raupen viel, steht eine reiche Ernte am Ziel. Sonnenfinsternis im Mai führt trockenen Sommer herbei. Stehend' Wasser im Mai - den Wiesen bringt Verderben herbei. Steht der Wind im Mai aus Süden, wird bald Regen uns beschieden. Trockener Mai - Juni nass. Ist die Regel, merk' dir das. Trockener Mai - Wehgeschrei, feuchter Mai bringt Glück herbei. Übermässig warmer Mai, will dass der Juni voll Nässe sei. Viel Gewitter im Mai sagt niemand oh weh. Vom Tau der im Maienmond fällt, der Bauer viel Segen erhält. Weht im Mai der Wind aus Süden, ist uns Regen bald beschieden. Wenn der Mai ein Gärtner ist, ist er auch ein Bauer. Wenn der Mai schellt, grünt das Feld. Wenn es zu Pfingsten regnet, regnet es sieben Sonntage hintereinander. Wenn im Mai die Bienen schwärmen, sollte man vor Freude lärmen. Wenn im Mai die Wachteln schlagen, kündigen sie von Regentagen. Wenn sich die Krähe vor Maientag im Korn verstecken kann, so gerät es wohl. Wenn's im Mai viel regnet, ist das Jahr gesegnet. Zu Pfingsten auf dem Eise! Zu Pfingsten gilt das Korn am mindesten.
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| Last Updated ( Saturday, 05 July 2008 ) |
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