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Bauernregeln - Oktober PDF Print E-mail
Thursday, 20 March 2008
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1

1. Regen an Sankt Remigius bringt den ganzen Monat Verdruss.

2

2. Laubfall an Leodegar kündigt an ein fruchtbar Jahr.

2. Weht der Wind an Leodegar, kündet er an ein fruchtbar Jahr.

6

6. Sankt Bruno, der Kartäuser, lässt Fliegen in die Häuser.

8

8. Sankt Pelei führt Donner und Hagel herbei.

9

9. Donisl nass, Winter nass.

9. Regen an Dionys, viel Regen und Schnee im Winter gewiss

9. Regnets an Sankt Dionys, wird der Winter nass gewiss.

11

11. Sankt Burkardi Sonnenschein, schüttet Zucker in den Wein.

13

13. Hl. Koloman, schick mir einen braven Mann.

14

14. SanktBurkhardi Sonnenschein, schüttet Zucker in den Wein.

15

15. An Hedwig bricht der Wetterlauf und hört das gute Wetter auf.

15. Die Hedwig und der Galle (16.10.), die machen das schöne Wetter alle.

15. Zu Theres beginnt die Weinles'.

16

16. An Sankt Gall ernte man die Rüben all!

16. Auf Sankt Gall' bleibt die Kuh im Stall.

16. Auf Sankt Gallus-Tag nichts mehr draußen bleiben mag.

16. Auf Sankt-Gallentag muss jeder Apfel in seinen Sack.

16. Gießt der Sankt Gallus wie aus einem Fass, ist der nächste Sommer nass.

16. Hedwige gibt Zucker in die Rübe.

16. Ist Sankt Gallus nicht trocken, folgt ein Sommer mit nassen Socken.

16. Mit Sankt Hedwig und Sankt Gall' schweigt der Vögel Sang und Schall.

16. Tritt Sankt Gallus trocken auf, folgt ein nasser Sommer drauf.

16. Trocken am Sankt Gallus-Tag, verkündet einen trockenen Sommer.

16. Viel Regen zu Gallus - Regen bis Weihnachten.

17

17. Wenn Sankt Gallus Regen fällt, das Schlechtwetter sich bis Weihnachten hält.

18

18. Am Sankt-Lukastag soll das Winterkorn schon in die Stoppeln gesät sein.

18. An Lukas soll das Korn gesät sein.

18. Ist Sankt Lukas mild und warm, kommt ein Winter, dass Gott erbarm'.

18. Wer an Lukas Roggen streut, es im Jahr darauf nicht bereut.

20

20. Sankt Wendelin verlass uns nie - schirm' unsern Stall, schütz' unser Vieh.

21

21. An Ursula muss das Kraut herein, sonst schneien Simon und Juda hinein.

21. Sankt Ursula will uns sagen, bald könnt' das Feld Schnee tragen.

21. Ursula beginn, zeigt auf den Winter hin.

21. Ursula bringt's Kraut herein, sonst schneien Simon und Juda drein.

21. Wie der Sankt Ursula-Tag anfängt, soll der Winter beschaffen sein.

23

23. Wenn's Sankt Severin gefällt, bringt er die erste Kält'.

25

25. Zu Krispin werden die Fliegen hin.

26

26. Warmer Gilbhart bringt fürwahr, stets einen kalten Januar.

27

27. Bevor du Simon-Judas schaust, pflanze Bäume, schneide Kraut.

28

28. Es sitzen auch die heiligen Herrn, am warmen Ofen gern.

28. Ist's an Judas hell und klar, gibt's Regen erst ab Cäcilia.

28. Schneid das Kraut, bevor es Juda klaut.

28. Simon und Juda, die zwei, führen oft den Schnee herbei.

28. Simon und Juda, hängen an die Stauden Schnee.

28. Simon und Judas, fegt das Laub in die Gass.

28. Wenn Simon und Judas sind vorbei, ist der Weg zum Winter frei.

28. Wenn Simon und Judas vorbei, so rückt der Winter herbei.

28. Wer Weizen sät am Simonstage, dem trägt er goldne Ähren ohne Frage.

31

31. Am Wolfgangregen ist viel gelegen.

31. Sankt Wolfgang Regen verspricht ein Jahr voll Segen.

Bringt der Oktober noch Gewitter, wird der Winter meist ein Zwitter.

Bringt der Oktober schon Schnee und Eis, ist's schwerlich im Januar kalt und weiß.

Bringt der Oktober viel Frost und Wind, so sind Januar und Februar lind.

Durch Oktobermücken lass dich nicht berücken.

Ein Oktoberhimmel voller Stern' hat warme Öfen gern.

Fällt im Oktober das Laub sehr schnell, ist der Winter bald zur Stell'.

Graben sich im Oktober die Mäus' tief in die Erden, wird's ein strenger Winter werden, aber viel strenger noch, bauen die Ameisen hoch.

Hält der Oktober das Laub, wirbelt zu Weihnachten Staub.

Hat der Oktober viel Regen gebracht, hat er die Gottesäcker bedacht.

Im Oktober der Nebel viel, bringt der Winter Flockenspiel.

Im Oktober Sturm und Wind, uns den frühen Winter künd't.

Im Oktober viel Frost und Wind, ist der Winter wie ein Kind.

Ist der Oktober freundlich und mild, ist der März dafür rauh und wild.

Ist der Oktober kalt, macht er dem Raupenfrass halt.

Ist der Oktober kalt, so macht er für's nächste Jahr dem Raupenfrass halt.

Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter drein, ist er aber nass und kühl, mild der Winter werden will.

Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter hinterdrein.

Ist im Oktober das Wetter hell, bringt es Wind und Wetter schnell.

Ist Oktober das Wetter hell, bringt es Wind und Wetter schnell.

Komet im Oktober macht Sturm und Frost zum Ober.

Kommt die Feldmaus in das Dorf, so kümmere dich um Holz und Torf.

Nichts kann mehr vor Raupen schützen, als im Oktober Eis mit Pfützen.

Nichts kann mehr vor Raupen schützen, als Okobereis in Pfützen.

Oktober am Anfang schön, heißt am Ende im Regen steh'n.

Oktober rauh, Januar flau.

Oktober und März gleichen sich allerwärts.

Oktobergewitter sagen beständig, der kommende Winter wird wetterbeständig.

Oktobergewitter sind Leichenbitter.

Oktoberhimmel voller Sterne haben warme Öfen gerne.

Oktoberregen verspricht ein Jahr voller Segen.

Oktoberrosen im Garten lassen den Winter noch warten.

Oktobersaft macht Brüderschaft.

Oktobersonne kocht den Wein und füllt auch große Körbe ein.

Oktobersonnenschein schüttet Zucker in den Wein.

Oktoberwind, glaube es mir, verkündet harten Winter dir.

Regen Ende Oktober verkündet ein gutes Jahr.

Siehst du im Oktober fremde Wandervögel, wird es kalt nach alter Regel.

Viel Regen im Oktober, viel Wind in Dezember.

Warmer Oktober bringt fürwahr stets einen kalten Februar.

Wenn der Zugvogel im Oktober zeitig geht, naher Winter vor der Türe steht.

Wenn die Bäume zweimal blüh'n, wird sich der Winter bis zum Mai hinzieh'n.

Wenn im Oktober der Täuber noch girrt, hat der Herbst sich schon geirrt.

Wenn im Oktober man abends die Schafe mit Gewalt muss fort treiben, so soll dies Regen und Schnee bedeuten.

Wenn im Oktober noch viel Wespen fliegen, werden wir strengen Winter kriegen.

Wenn lind' der Oktober war, folgt ein harter Januar.

Wenn's im Oktober friert und schneit, bringt der Jänner milde Zeit. Wenn's aber donnert und wetterleuchtet, der Winter dem April an Launen gleicht.

Wenn's im Oktober Wetter leuchtet, noch mancher Regen die Äcker feuchtet.

Wie im Oktober die Regen hausen, so im Dezember die Winde sausen.

Zu Ende Oktober Regen, bringt ein fruchtbar Jahr zuwegen.

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Last Updated ( Saturday, 05 July 2008 )
 
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